April 3

SEO gerechte Texte

SEO

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In diesem Artikel lernst du, wie man SEO gerechte Texte schreibt. Hierbei gibt es grundsätzlich folgendes zu beachten: Google imitiert immer mehr die Suchbedürfnisse eines Nutzers. Das bedeutet, dass es in der heutigen Zeit nicht mehr ausreicht, wenn man versucht NUR für Suchmaschinen zu schreiben. Vielmehr kommt es darauf an, dass der Text auch nutzerzentriert ist.

Um das nochmal aus einer mehr „technischen“ Perspektive zu untermauern: Auch die durchschnittliche Seitenaufenthaltsdauer eines Seitenbesuchers sowie dessen anschließende Suchanfragen NACH dem Besuch der Seite geben Google Hinweise darauf, wie relevant der infrage stehende Text für den Besucher war und ob er dessen Suchinteresse befriedigt hat. Daher sind die jetzt folgenden Ausführungen für SEO gerechte Texte ebenfalls auf die Nutzerausrichtung ausgelegt.

1. Auf wen richte ich den Beitrag aus?

Auf den Leser. Stell dir vor, du bist richtig begeistert von dem Thema, über das du schreibst & willst die Leser dieses Artikels auch von diesem Thema begeistern. Deshalb schreibst du einen Beitrag, der dem Leser auch wirklich Mehrwert vermittelt und hilfreich ist.


2. Welche Fragen sollte der Text beantworten?

Der Text sollte zunächst (wie man das in der Grundschule mal gelernt hat) die W-Fragen beantworten: Was, wer, wie, weshalb, wann...

D.h. Fragen beantworten, die Menschen naturgemäß nach Beantwortung Ihrer 1. Ausgangsfrage haben und die im Kontext mit diesem Thema stehen (siehe hierzu auch die nachfolgenden Beispiele unten).


3. Grundregeln für den Schreibstil

  • Nicht zu viele Passivkonstruktionen
  • Einfache Sätze, keine „5 Verschachtelungen“
  • Passende Ansprache der Zielgruppe: Dies hängt von den individuellen Faktoren deiner Branche ab

4. Textlänge SEO gerechter Texte

Die Textlänge hängt davon ab, wie umkämpft das targetierte keyword ist und welche Präferenzen der Suchmaschine Google sich ableiten lassen. Hierfür sollte eine Analyse der top 5 Seiten in Google für ein bestimmtes Keyword durchgeführt werden. Daraus kann dann eine Ableitung getroffen werden, wie lang der Durchschnittstext sein sollte. In der Regel sind das ca. 1500 Wörter. Sofern es sich um „ultimative guides“ o.Ä. handelt, kann die Wortanzahl auch deutlich darüber liegen. Bei Serviceseiten und weniger umkämpften Artikeln reichen auch 500 – 700 Wörter.


5. Textstruktur / Überschriften

Für verschiedene Textteile und Bausteine wenn möglich Unterüberschriften finden, wenn das thematisch Sinn macht. Das dient der Übersichtlichkeit und bietet die Möglichkeit, dass man Google und dem Leser direkt signalisiert, worum es in dem nachfolgenden Text geht, damit diese Information dann jeweils direkt besser und schneller gefunden werden kann.


Exemplarisch:

Thema: Der richtige Rucksack zum Reisen

H1(Format)Der richtige Rucksack zum Reisen (Hauptüberschrift)

H2 (Format)Was ist ein Rucksack? (Unterüberschrift 1)

H2 (Format)Wieso ist zum Reisen ein Rucksack notwendig? (Unterüberschrift 2)

H2 (Format)Welche Rucksäcke bieten sich besonders an? (Unterüberschrift 3)

H2 (Format)Was packe ich alles in meinen Rucksack? (Unterüberschrift 4)

H2 (Format)Auf welche Art und Weise bekomme ich am meisten in meinen Rucksack? (Unterüberschrift 5)

H2 (Format)Welcher Regenschutz eignet sich am besten für den Rucksack? (Unterüberschrift 6)

H2 (Format)Fazit: Unsere Empfehlung für einen Reise-Rucksack (Unterüberschrift 7)


6. Womit starte ich?

Das Keyword bildet das Thema ab. Wenn das Keyword beispielsweise „Verkehrsmittel Thailand“ ist, dann muss man sich zunächst überlegt welche Fragen Menschen in Zusammenhang mit dieser Sucheingabe typischerweise haben. Für die Zusammenstellung und Ideenfindung/Stoffsammlung bietet sich eine Mindmap an. Danach gilt es, aus diesen "gebrainstormten" Ideen und Unternehmen, die für den Leser HILFREICH sind, einen kohärenten Text zusammenzustellen. 


7. Und wie bringe ich jetzt die Keywords in den Artikel ein?

Organisch. Nicht versuchen keyword stuffing zu betreiben und das Keyword so häufig zu verwenden, dass es unnatürlich wirkt. Das heißt, dass der Text weitestgehend so geschrieben werden sollte, wie man ihn ohne Fokus auf das Keyword schreiben würde. Selbstverständlich sollte das Keyword einige Male im Text selber vorkommen, aber normalerweise geschieht das automatisch, wenn man den Beitrag ausgerichtet auf das Keyword & um das Keyword herum schreibt.

In Hinblick auf die Unterbringung in die Überschriften kann das Keyword ausnahmsweise häufiger verwendet werden. Es ist in Ordnung, in 70% aller Überschriften das Keyword zu verwenden. Das liegt daran, dass die Überschrift sowohl Google als auch dem Nutzer signalisiert, worum es geht und dahingehend hilfreich ist.



Über den Autor

Stephan

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